 Veronika (Sarah Michelle Gellar) schluckt eine Überdosis Tabletten, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Als sie wieder aufwacht, befindet sie sich in einer psychiatrischen Anstalt. Ihr langersehnter Selbstmord ist gescheitert. Sie erfährt, dass die Tabletten einen schweren Herzfehler ausgelöst haben, der sie nur noch eine Woche leben lässt. Nun muss sie sich damit abfinden, den Zeitpunkt ihres Todes nicht mehr selbst wählen zu können. Also versucht sie alles, sich erneut das Leben zu nehmen - erfolglos. In der Klinik trifft Veronika auf Edward (Jonathan Tucker), sie werden Freunde, verlieben sich, haben Sex und beschließen, aus der Anstalt auszubrechen. Edward weckt einen neuen Lebenswillen in Veronika, sie fühlt sich wieder lebendig - aber leider zu spät, denn ihre letzte Woche neigt sich dem Ende. Veronikas Leben erscheint perfekt. Sie ist jung, schön, hat einen gutbezahlten Job und lebt in einem schicken Appartement in New York City. Doch ihr Leben ist so kühl, elegant und leer wie ihre teure Wohnung. So beschließt sie ihrem leidenschaftslosen Dasein ein Ende zu bereiten. Eine Überdosis Schlaftabletten befördert sie jedoch nicht wie erhofft in den Tod, sondern in eine psychiatrische Anstalt. Als Veronika dort erwacht, eröffnen ihr die Ärzte, dass sie einen Herzschaden erlitten hat und nur noch wenige Tage leben wird. Nun muss Veronika sich damit abfinden, den Zeitpunkt ihres Todes nicht mehr selbst wählen zu können. Bald schon merkt sie, dass die Anstalt ein Kuckucksnest voll überschäumender, fantasievoller Figuren ist und dass unter dem verschlossen-mürrischen Personal die eigentlichen Verrückten sind. Veronika beginnt für ihr Leben und ihre Zukunft zu kämpfen und erlebt ganz plötzlich eine unerwartete Liebe. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Die Verfilmung von Paulo Coelhos Bestseller-Roman "Veronika Beschliesst Zu Sterben" erzählt die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die alles hat und doch sterben will. Erst angesichts des Todes entdeckt sie, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert.
"Veronika Beschliesst Zu Sterben" ist eine wunderbare Geschichte über Normalität und Anderssein, über die nötige Prise Verrücktheit, die es zum Leben braucht, über den Mut, den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen und eine Liebeserklärung an das Glück in jedem von uns. Ein Stoff, der nicht sanft, zeitweise hart, aber immer warmherzig ist.
Unter der Regie von Emily Young (Kiss of Life) überzeugt ein hochkarätiges Ensemble mit Sarah Michelle Gellar ("Eiskalte Engel", "The Grudge") als Titelheldin Veronika. Ihr zur Seite stehen Jonathan Tucker ("Sleepers", "Im Tal von Elah"), David Thewlis ("Sieben Jahre in Tibet", Harry Potter Teil 3-7), Melissa Leo ("Welcome to the Rileys", "Frozen River") und Erika Christensen ("Traffic – Die Macht des Kartells", "An deiner Schulter"). Die deutsche Schauspielerin Barbara Sukowa ("Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", "Lola") spielt im Film Veronikas Mutter. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Roberta Hanley and Larry Gross nach dem Roman von Paulo Coelho.
|